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	<title>caching Tipps | SYN-FLUT.de</title>
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	<description>ein Blog über Linux, Open Source, Netzwerk, UC und mehr...</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 May 2019 21:41:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>caching Tipps | SYN-FLUT.de</title>
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	<item>
		<title>Caching DNS-Resolver mit bind9</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Apr 2016 12:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[bind]]></category>
		<category><![CDATA[caching]]></category>
		<category><![CDATA[DNS Resolver]]></category>
		<category><![CDATA[DNSBL]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu 14.04]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt viele Gründe, warum man einen eigenen Caching DNS-Resolver oder gar kompletten DNS-Server betreiben möchte. Sei es, um&#160;DNSSEC zu nutzen, oder um einfach unabhängig von Provider-DNS zu sein. Schließlich übernimmt ab dann der eigene Server die komplette &#8230; </p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.syn-flut.de/caching-dns-resolver-mit-bind9">Caching DNS-Resolver mit bind9</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.syn-flut.de">SYN-FLUT.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Gründe, warum man einen eigenen Caching DNS-Resolver oder gar kompletten DNS-Server betreiben möchte. Sei es, um&nbsp;<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Domain_Name_System_Security_Extensions">DNSSEC </a>zu nutzen, oder um einfach unabhängig von Provider-DNS zu sein. Schließlich übernimmt ab dann der eigene Server die komplette rekursive DNS Auflösung, angefangen bei den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Root-Nameserver" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DNS Root Servern</a>. Anschließend werden die Antworten im lokalen Cache gehalten. Deshalb bringt das Ganze&nbsp;auch einen gewissen Performanceschub mit sich.<span id="more-178"></span></p>
<p>Bei mir war der Hauptgrund mein Mailserver. Manche DNSBLs arbeiten nach dem Freemium-Prinzip und lassen nur eine begrenzte Anzahl an Abfragen pro Source-IP durch. Da ich bis vor kurzem noch öffentliche DNS-Server benutzt habe, und letztlich ja diese bei den DNSBLs nachfragen, waren viele SpamAssassin Checks nicht erfolgreich. Nachzulesen hier:&nbsp;<a href="https://www.syn-flut.de/spamassassin-erkennungsrate-verbessern" target="_blank" rel="noopener noreferrer">SpamAssassin Erkennungsrate (deutlich) verbessern</a></p>
<p>Ich gehe hier nur auf die Konfiguration des&nbsp;DNS-Resolver ein, sprich es werden nur Domains aufgelöst, nicht aber DNS Records für eigene Domains gehostet. Vielleicht mache ich das in Zukunft mal und berichte. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong><span style="color: #ff0000;">Update 07.05.2019:</span> Mittlerweile bin ich auf <a href="https://nlnetlabs.nl/projects/unbound/about/">unbound</a> umgestiegen. Dieser funktioniert direkt nach der Installation ohne weiteres Zutun. Unter Ubuntu 16.04 / 18.04 reicht folgendes aus:</p>
<pre class="brush: plain; title: ; notranslate"> apt install unbound </pre>
<p>Anschließend kann direkt mit Punkt <a href="https://www.syn-flut.de/caching-dns-resolver-mit-bind9#Test_des_neuen_DNS_Resolvers">Test des neuen DNS Resolvers</a> dieser Anleitung fortgefahren werden.</strong></p>
<h2>Installation von bind9 auf Ubuntu 14.04</h2>
<p>Unter Ubuntu 14.04 ist ein eigener DNS-Resolver schnell installiert:</p>
<pre class="brush: plain; title: ; notranslate">
apt-get update
apt-get install bind9 bind9utils bind9-doc
</pre>
<p>Nach der Installation wird Bind automatisch gestartet, außerdem wird ein Init-Script hinterlegt, sodass er auch nach einem Neustart des Servers automatisch wieder gestartet wird.</p>
<p>Damit Bind als Caching DNS-Resolver arbeitet, muss nur eine Konfigurationsdatei angepasst werden:</p>
<pre class="brush: plain; title: ; notranslate">
sudo nano /etc/bind/named.conf.options
</pre>
<p>Über den&nbsp;<samp>options</samp>&nbsp;Block wird folgendes hinzugefügt:</p>
<pre class="brush: plain; highlight: [1,2]; title: ; notranslate">
acl goodclients {
localhost;
};

options {
. . .
</pre>
<p>im <samp>options</samp> Block wird folgendes ergänzt:</p>
<pre class="brush: plain; highlight: [4,5]; title: ; notranslate">
options {
directory &quot;/var/cache/bind&quot;;

recursion yes;
allow-query { goodclients; };
. . .
</pre>
<p>Damit wird Bind so konfiguriert, dass nur Anfragen von localhost erlaubt werden. Außerdem wird die Rekursion aktiviert. Das bedeutet, dass Bind selbst bei den DNS Root-Servern anfrägt und keinen weiteren DNS-Forwarder benutzt.</p>
<p>Falls man den DNS&nbsp;Resolver nicht nur für den eigenen&nbsp;Server nutzen möchte, werden einfach die entsprechend erlaubten IP-Bereiche in die ACL zusätzlich mit eingetragen:</p>
<pre class="brush: plain; title: ; notranslate">
acl goodclients {
localhost;
192.0.2.0/24;
};
</pre>
<h2>Test des neuen DNS Resolvers</h2>
<p>Um zu überprüfen, ob alles richtig funktioniert, könnt ihr mittels <samp>dig&nbsp;</samp>euren DNS Server etwas auflösen lassen:</p>
<pre class="brush: plain; title: ; notranslate">
dig heise.de @127.0.0.1
</pre>
<p>Achtet auf die Query time&nbsp;im Output des Befehls. Wenn <samp>dig&nbsp;</samp>erneut aufgerufen wird, sollte diese auf 0ms wandern, da die Domain eurem Nameserver bekannt ist.</p>
<h2>Verwenden&nbsp;des eigenen DNS Resolvers</h2>
<p>Nun muss euer DNS Server nur noch vom Betriebssystem verwendet werden. Unter Ubuntu 14.04&nbsp;ist dazu folgendes notwendig:</p>
<pre class="brush: plain; title: ; notranslate">
sudo nano /etc/resolv.conf
</pre>
<p>In der Datei sucht ihr euch die Zeile, die mit <samp>nameserver</samp> beginnt. Dort ist die IP des aktuellen DNS Server eingetragen. Diese IP muss durch 127.0.0.1, also die Loopback-IP eures Servers, ersetzt werden. Falls der DNS Resolver für mehrere Computer dient, ist dort natürlich die echte IP des Servers einzutragen.</p>
<pre class="brush: plain; title: ; notranslate">
nameserver 127.0.0.1
</pre>
<h2>Auslesen des Cache von bind9</h2>
<p>Falls ihr wissen wollt, welche Daten euer DNS Resolver im Cache hat, geht das wie folgt:</p>
<pre class="brush: bash; title: ; notranslate">
# Der nächste Befehlt schreibt den Cache aus dem RAM nach (bei Ubuntu) /var/cache/bind/named_dump.db
sudo rndc dumpdb
# Jetzt kann die Datei aufgerufen werden
less /var/cache/bind/named_dump.db
</pre>
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